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Vorbemerkung

Absicht – Sinn – Zweck - Begrenzung

Seit einiger Zeit versuche ich die von meinem Vater, Walter BREDENDIEK, begonnenen familiengeschichtlichen Arbeiten weiterzuführen.



Der Schwerpunkt meines Vaters lag in der  Erstellung unserer Ahnentafel und deren soziologischen und kulturhistorischen Auswertung.
In seiner Einführung zum 2. Band der „Ahnentafeln berühmter Deutscher“ stellt Johannes HOHLFELD mit Recht fest, und dies war auch der Ansatz unseres Vaters, der sich von Hohlfelds „Volksgenealogie leiten ließ:

„ Die Ahnentafeln sind stumm - erst die ausdeutende Darstellung ihres Inhaltes kann sie redend machen. So groß die Freude des Ahnentafelforschers an einer lückenlos aufgestellten Ahnenreihe ist - es sind doch nur Namen und Zahlen, die er gesammelt hat und es ist vorerst nur die reine Freude des Sammlers, die ihn beherrscht. Er darf es dem Laien nicht verdenken, wenn dieser gelangweilt fragt, was denn nun mit dem Wissen und diese lange Reihe von Namen und Zahlen gewonnen sei.“

In der Tat, wollte man den letzten Sinn der Ahnenforschung im Zusammentragen von Namen und Daten sehen, so wäre die ein solches Ziel verfolgende Tätigkeit wenig mehr als nutzloser Zeitvertreib oder Spielerei, wenn nicht gar ein Ausdruck persönlicher Eitelkeit. Die Frage nach dem Woher des einzelnen, die Frage nach seiner Herkunft, nach seinen Vorfahren hat nur dann Wert, wenn sie im weitesten Maße Kraftquellen für die eigene Lebensgestaltung erschließt.

Einen Schwerpunkt meiner eigenen genealogischen Forschung ist die Erforschung der Nachkommenschaft unseres Stammvaters Just BREDENDIECK, eine Arbeit, die in Zusammenhang mit unserer Ahnentafel ein gutes Stück uckermärkische Siedlungs- und Kulturgeschichte widerspiegelt. Hier soll die Ahnenliste meiner eigenen Kinder, Judith und Simon Bredendiek, dargestellt werden.

Folgende Quellen wurden benutzt:

  1. Nachlaß Walter BREDENDIEK
  2. eigene Kirchenbuchrecherchen und Archivforschungen
  3. Forschungen bei den Mormonen
  4. andere Uckermark - Forscher ( Peter WODDOW, Walter ARNDT u.a.)
  5. Leichenpredigten (z.B. Flieth)
  6. Literatur  einschließlich Dorfchroniken
  7. persönliche Befragungen

Im folgenden werden lediglich die in genealogischen Listen üblichen Daten aufgeführt, auf weitergehende biographische Bemerkungen wurde verzichtet, des weiteren auch auf die soziologische Analyse.

 


© Thomas Hans-Otto Bredendiek
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